Das Werkstattprojekt der Tagespflege

Ein tolles Beschäftigungsprogramm für  die Männer

Auch in der Tagespflege des Achatius-Hauses sind die Interessen der Männer bezüglich der Freizeitveranstaltungen häufig anders als die von Frauen.
Interessenspunkte sind Fußball, Handball, Skat, Doppelkopf, Kegeln, insbesondere aber handwerkliche Tätigkeiten. Die zunehmende Zahl an männlichen Gästen in der Tagespflege stellten die Leiterin, Mechthild Otte, vor die Frage, welche zusätzlichen Aktivierungsangebote diesem Personenkreis biografie- und ressourcengerecht zusätzlich zur Verfügung gestellt werden könnten.
Es fügte sich zu einem glücklichen Zufall, dass ein Pfleger vor seiner Ausbildung zur Pflegefachkraft eine Tischlerlehre absolviert hatte und somit prädestiniert war, eine Werkstatt einzurichten und eine interessierte Gruppe zu leiten. Nach Abstimmung mit dem Architekten und dem Bauamt konnte diese Idee erfolgreich umgesetzt werden. Ein Raum im Untergeschoss wurde mit Werkzeugschränken und Werkbänken ausgestattet.
Inzwischen ist die Männerwerkstatt ein fester Bestandteil der gruppendynamischen Aktivierungsangebote der Tagespflege und erfreut sich großer Beliebtheit.
Das neuste Projekt war die Errichtung von vier Hochbeeten auf der Dachterrasse des Achatius-Hauses, bepflanzt mit herrlichem Gemüse und bunten Kräutern.
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch den Förderkreis zur entsprechenden Ausrüstung der Werkzeugschränke und Installation der Werkbänke war dieses tolle Angebot für die Herren erst möglich.

Mechthild Otte/ Horst Saadhoff

Mitgliederversammlung 2021

Nun endlich war es soweit. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie die Mitgliederversammlung des Förderkreises nebst Wahlen im letzten Jahr ausfallen musste, konnte sie am Montag, den 21.6.2021, um 19.00 Uhr im Cafè des Achatius-Hauses nachgeholt werden. Obwohl eine schriftliche oder telefonische Anmeldung nötig war, ein negativer Test oder eine Vollimpfung vorausgesetzt wurde, erschienen 27 Mitglieder, so viel wie bei keiner Versammlung zuvor.
Die erste Vorsitzende, Frau Hoebink-Johann, berichtete zunächst über die Arbeit des Förderkreises in den vergangenen zwei Jahren, in denen jedoch trotz der Pandemie die meisten Projekte kontinuierlich zum Wohle der Bewohner durchgeführt werden konnten.
Herrr Sandbothe, Leiter des Achatius-Hauses, gab Einblicke in die krisenhaften Monate seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020, in der durch frühe Impfung, Tests, viel Disziplin der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Bewohnerinnen und Bewohner, der Ehrenamtlichen und auch der Angehörigen die Einrichtung „corona-frei“ gehalten werden konnte.
Schwerpunkt des Abends war die Wahl des neuen Vorstandes. Durch das Ausscheiden von drei verdienten Vorstandsmitgliedern (Uschi Wieteck, Siegfried Rosemann und Wilhelm Runtenberg), die ab 2004 dem Vorstand angehörten, mussten 3 Positionen neu besetzt werden. Marion Meyer, Birgit Markfort und Stefan Burkötter stellten sich als neue Mitglieder zur Verfügung. Nach der einstimmigen Entlastung des alten Vorstandes brachten die durchgeführten Wahlen folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzende: Barbara Hoebink-Johann, stellvertr. Vorsitzende: Christina Schulte, Schriftführerin:  Birgit Markfort, Kassenwartin: Marion Meyer. Als Beisitzer wurden Alexandra Hochstein, Stefan Burkötter und Horst Saadhoff gewählt. Gerburg Homann-Niehoff, Ursula Bruns und Klaus Altenkämper wurden als „sachkundige Bürger“ in den Vorstand gewählt.
Herr Sandbothe bedankte sich bei dem alten Vorstand für die geleistete hervorragende Arbeit in den vielen Jahren mit einem Blumenstrauß bzw. kleinen Präsent. Einen besonderen  Dank
richtete er an die drei ausscheidenden Vorstandsmitglieder, die seit Gründung des Förderkreises unermüdlich ihre Kraft zum Wohl der Bewohner eingesetzt haben.
Schon in der kommenden Woche, am 28.6.2021, wird sich der neue Vorstand zu einer ersten Sitzung treffen, um mit neuen Ideen und Projekten in die Zukunft zu planen.

Horst Saadhoff

Neuer Vorstand 2021
Der neue Vorstand (v.l.n.r.): Gerburg Homann-Niehoff, Ursula Bruns, Marion Meyer, Christina Schulte, Barbara Hoebink-Johann, Alexandra Hochstein, Birgit Markfort, Stefan Burkötter, Horst Saadhoff

Gut Holz

Große Freude im Achatius-Haus: Schon oft wurde eine Holzkegelbahn aus dem Haus Heidhorn (Hiltrup) ausgeliehen, denn sie fand und findet bei den Bewohnern in allen Bereichen großen Anklang.
Ab jetzt kann das Achatius-Haus mit Unterstützung des Förderkreises eine nagelneue, wunderschöne Holzkegelbahn ihr eigen nennen, was bei den Bewohnern mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Na dann: Gut Holz!

Das Qwiek.up – ein audiovisuelles Erlebnis

Das Qwiek.up ist ein mobiler komfortabler Beamer, der aus dem Zimmer einen Snoezel-, Wohlfühl- oder Erlebnisraum macht. Durch USB-Erlebnismodule mit digitalen Fotos, mit Musik- und Umgebungsgeräuschen (z.B. Aquarium, Jahreszeiten, klassische Musik, André Rieu usw.) können lebensgroße Projektionen an die Wand oder – für bettlägerige Personen – an die Decke geworfen werden.

Der Beamer in aufrechter Position - für eine Projektion an die Decke.
Der Beamer in aufrechter Position – für eine Projektion an die Decke.

Das Qwiek.up ist aufgrund seiner Einfachheit und Mobilität auch für Angehörige von Betreuten problemlos zu verwenden, die auch ihre privaten Fotos oder Videos mittels eines USB-Sticks zeigen können.

Was zeichnet dieses Gerät aus? Es bietet Pflegebedürftigen Reize durch ein individuelles Erlebnis, das sie in ihrer eigenen Welt erreicht. Der Bewohner kann z.B. während einer stressigen Pflegesituation abgelenkt werden. Dadurch, dass die Aufmerksamkeit auf die ruhigen Bilder und der ruhigen Musik gelenkt wird, wird Ruhe und Entspannung gefördert und steigert auch das Wohlbefinden. Eine Wohlfühl-Aktion kann nicht nur individuell, sondern auch in der Gruppe angeboten werden. Es können auch persönliche Wünsche, Bedürfnisse und Interessen des Bewohners aus den verschiedenen Themenbereichen mit den unterschiedlich erweiterbaren Modulen erfüllt werden.

Die Pflegekräfte des Achatius-Hauses hatten mittels eines Leihgeräts die Möglichkeit, dieses Gerät in der Praxis auszuprobieren und waren von den Einsatzmöglichkeiten, der leichten Bedienung, den Reaktionen der Bewohnerinnen und Bewohnern, aber besonders von deren positiven Rückmeldungen begeistert.

Aus diesen Gründen haben sich nach der Vorführung des Gerätes die Vorstandsmitglieder des Förderkreises Achatius-Haus entschlossen, dem Antrag  des Achatius-Hauses auf Anschaffung zu folgen. Wir hoffen insbesondere, durch dieses Qwiek.up die Einschränkungen, die durch die Coronamaßnahmen bedingt sind, ein wenig abmildern zu können.

Horst Saadhoff

Fotoausstellung „Erinnerungen“

Alte Waage mit Gemüse - Teil der Fotoausstellung der Fotofreunde Wolbeck

Fotografischer Rückblick in die Vergangenheit

Die Wolbecker Fotofreunde präsentieren zurzeit die Ausstellung „Erinnerungen“ im Achatius-Haus. Mit 30 eindrucksvollen Fotografien in der Größe 30 x 45 cm zeigen sie Alltagsgegenstände aus längst vergangenen Zeiten, die die Betrachter, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflege- und Altenheims Achatius-Haus an die „gute alte Zeit“ erinnern und zu intensiven Gesprächen anregen sollen. So sind u. a. alte Schultornister, Puppen, Kaffeemühlen,  Fotoapparate, Telefone und Spielzeug wie z.B. „Pitzertopp“ zu sehen, die mit hohem Erinnerungswert überzeugen. Also Gegenstände, die die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Leben begleitet haben.
Die Bilder beeindrucken durch ihre Klarheit, Farblichkeit und auch durch geschickte Komposition der einzelnen Gegenstände zueinander.
Die Ausstellung kann aufgrund der Coronakrise gegenwärtig nur von den Bewohnern und deren Besuchern erlebt werden.
Die Vorstandsmitglieder des Förderkreises Barbara Hoebink-Johann und Horst Saadhoff steuern als Mitglieder der Fotogruppe Wolbeck mit ihren Bildern zur Ausstellung bei.
Es bleibt zu hoffen, dass baldmöglichst viele Interessierte die gelungene Ausstellung besuchen können.
    

Horst Saadhoff

 

Corona light – Besuchsregelung erleichtert

Neue Besuchsregelung im Achatius-Haus

Seit dem 1. Juli 2020 gilt eine neue Besuchsregelung im Achatius-Haus . Jeder Bewohner darf 2 x täglich bis zu zwei Besucher auf seinem Zimmer empfangen. Eine Anmeldung ist nicht mehr notwendig, nur das Eintragen in Listen, Fiebermessen und Abmelden an der Rezeption. Natürlich gelten bei den Besuchen die üblichen Abstands- und Mund-Nase-Schutz-Regeln. Spaziergänge und so weiter waren ja auch schon vorher erlaubt. Dadurch erleichtert sich der Alltag für die Bewohner und auch für die Mitarbeiter erheblich.

Horst Saadhoff

Foto-Aktion für die Heimbewohner

In den Osterferien luden der Wolbecker Fotograf und Journalist Dr. Andreas Hasenkamp sowie Barbara Hoebink-Johann und Horst Saadhoff vom Förderkreis Achatius-Haus über die Presse Grundschüler dazu auf, schöne Fotos für die Bewohner des Achatius-Hauses zu schießen, um ihre Verbundenheit  mit ihnen in der schwierigen Corona-Krise auszudrücken und mit ihren Motiven aller Art (Blumen, Landschaften, Ostermotive, Hobbys, Wolbecker Motive,  usw.) Freude zu bereiten.

Um eine möglichst große Auswahl an Bildern präsentieren zu können, ergänzten Dr. Hasenkamp und die Wolbecker Fotofreunde mit ihren Fotos diese Sammlung.
So konnten am 18. Mai 2020 Barbara Hoebink-Johann und Horst Saadhoff Frau Hellgermann, der Leiterin der Pflegeabteilung, 55 Fotos in der Größe von 20 x 30 cm  überreichen, für die sie sich sehr bedankte und überzeugt war, mit diesen Fotos den Bewohnern oftmals Gelegenheit zu geben, sich zu freuen, zu erinnern und auch zum Erzählen anzuregen.

Horst Saadhoff

Seniorenkarneval in Wolbeck

 

Hipp, hipp!
Meck, meck!

In diesem Jahr nahmen 7 Bewohner des Achatius-Hauses mit 8 Begleitern (darunter die beiden Vorstandsmitglieder des Förderkreises Sigried Rosemann und Horst Saadhoff, sowie das Förderkreismitglied
Arno Wieteck) am Seniorenkarneval in Wolbeck teil. Um 13.15 Uhr ging es Richtung Festzelt an der Feuerwehr. Der Eintritt sowie Kaffee und Kuchen wurden vom Förderkreis gesponsert.

Bis zum eigentlichen Beginn um 14.11 Uhr wurden die Besucher mit Schunkelliedern in Stimmung gebracht. Dann folgte ein buntes Programm mit vielen Tanzgruppen, die mit ihren phantasiereichen Kostümen, kreativer Choreographie und fetziger Musik begeistern konnten, ein Querschnitt durch alle Altersgruppen. Auch der Karnevalsprinz Münsters, Prinz Thorsten II, ließ es sich nehmen, mit launigen Liedtexten den Besuchern einzuheizen. Das neue Wolbecklied, ein Ohrwurm, durfte natürlich zum Abschluss nicht fehlen, dessen Refrain begeistert mitgesungen wurde.
Die Bewohner des Achatius-Hauses waren sich nach 3 Stunden einig: es war ein schöner, abwechslungsreicher, bunter Nachmittag. Einige vermissten allerdings eine zünftige Büttenrede, um auch mal das Zwerchfell zu beanspruchen. Schade! Vielleicht beim nächsten Mal.

        

Horst Saadhoff