Unsere Satzung

Wichtiger Hinweis:
Die vorliegende Satzung ist ein Entwurf
und noch nicht von der Mitgliederversammlung
verabschiedet worden.

Wir sind wegen Förderung mildtätiger Zwecke als gemeinnütziger Verein berechtigt, Quittungen über Beträge und Spenden auszustellen, die beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können. Spendenquittungen werden automatisch ab einer Spende i. H. v. 200 € ausgestellt.

§ 1  Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Förderkreis Achatius-Haus e. V.
  2. Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen.
  3. Der Verein hat seinen  Sitz in Münster.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2  Zweck des Vereins

  1. 1. Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung pflegebedürftiger Menschen im Achatius-Haus in Münster-Wolbeck. Der Verein soll dort helfen, wo eigene Mittel, Versicherungsleistungen und öffentliche Mittel nicht ausreichen, mehr Lebensqualität in den Alltag der Bewohner des Pflegeheims zu integrieren. Dies kann durch materielle Anschaffungen geschehen oder über nicht-materielle Dinge wie Musikstunden, Ausflüge oder andere Erlebnisse. Der Förderkreis kann diese Maßnahmen auch auf Antrag des Bewohnerbeirates finanzieren oder teilweise bezuschussen.
    2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.
    3. Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.
    4. Die Verwendung der Mittel ist in der Rechnungsführung nachzuweisen.

§  3 Mitgliedschaft

  1.  Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Eine juristische Person hat dem Vorstand des Vereins ihre Vertretungsverhältnisse anzuzeigen.
  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche  Beitrittserklärung an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.
  3. Es besteht kein Anspruch auf Aufnahme. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Hiervon bleibt das Recht unberührt, nach Ablehnung der Aufnahme den ordentlichen Rechtsweg zu betreiten.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

  1.  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichung oder Tod, bei juristischen Personen durch Wegfall der Rechtsfähigkeit.
  2.  Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Er ist dem Vorstand schriftlich bis spätestens 01.12. des Jahres zu erklären, in dem der Austritt erfolgen soll.
  3. Der Ausschluss kann durch Beschluss des Vorstands erfolgen, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Gegen einen Ausschluss kann innerhalb eines Monats beim Vorstand eine schriftliche Beschwerde eingelegt werden. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
  4.  Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit zwei Jahresbeiträgen im Rückstand ist und eine schriftliche Mahnung 60 Tage nach Absendung erfolglos bleibt. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstands, der dem betreffenden Mitglied bekannt gemacht wird.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Mitgliedsbeiträge in Euro werden jährlich per SEPA-Lastschrift zum Jahresanfang eingezogen. Beitrittserklärung und Sepa-Mandat werden mit dem Beitritt zum Verein vom neuen Mitglied unterschrieben.
  2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

 

§ 6 Organe des Vereins

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung

1.  Mitgliederversammlungen werden vom / von der Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom / von der stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief einberufen. Die Einladung erfolgt einen Monat vor der Mitliederversammlung. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen.
2. Mitgliederversammlungen finden regelmäßig mindestens einmal jährlich im ersten Quartal des Kalenderjahres statt. Der Vorstand ist darüber hinaus zur Einberufung einer Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 25 Prozent der Vereinsmitglieder dies in einer von ihnen unterzeichneten Eingabe an den Vorstand verlangen.
3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle nicht dem Vorstand übertragenen Aufgaben. Ihr obligen insbesondere:

a) die Wahl der Vorstandsmitglieder
b) die Genehmigung des Jahresberichts und des Kassenberichts
für das abgelaufene Geschäftsjahr und die Entlastung des
Vorstandes
c) die Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan für das laufende
Geschäftsjahr
d) die Wahl der Kassenprüfer
e) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
f) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
g) die Beschlussfassung über eine etwaige Auflösung des Vereins

4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der
erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Beschlussantrag als abgelehnt.
6. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von
mindestens 50 Prozent der anwesenden Mitglieder ist schriftlich
oder geheim abzustimmen.
7. Zur Beschlussfassung über eine Satzungsänderung ist
eine Mehrheit von mindestens 75 Prozent der erschienenen Mitglieder erforderlich.
8. Stimmenthaltungen und bei schriftlicher Abstimmung ungültig
abgegebene Stimme zählen  für die Mehrheiten als Neinstimmen.
9. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer
Niederschrift zu protokollieren. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.
10. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen
Verhinderung vom / von der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet;
ist auch diese/r verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen
Versammlungsleiter.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden, Kassierer, Schriftführer und drei Mitgliedern als Beisitzer. Es können sachkundige Bürger als Berater ohne Stimmrecht zu seinen Sitzungen hinzugezogen werden.
  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind Vorsitzende und Kassenwart. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist auch berechtigt, alle Anmeldungen zum Vereinsregister vorzunehmen.
  3. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
  4. Bei der Wahl des Vorstands können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis zu der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.
  5. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit muss die Wahl wiederholt werden, wobei neue Wahlvorschläge zulässig sind.
  6. Zur Wahl des Vorsitzenden wählt die Mitgliederversammlung aus ihren Reihen einen Wahlleiter. Nachdem der Vorsitzende gewählt ist, übernimmt er den Vorsitz und die Leitung der weiteren Wahlgänge.
  7. Die vorzeitige Abberufung eines Vorstandsmitglieds kann nur mit 75%  Mehrheit der Migliederversammlung erfolgen.
  8. Vorstandsmitgliedern und sonstigen ehrenamtlichen Helfern dürfen nur nachgewiesene Auslagen ersetzt werden, wobei eine Pauschalierung von Porto- und Telefonkosten zulässig ist. Mitglieder, die absichtlich oder grob fahrlässig Vermögen des Vereins schädigen oder mindern, sind schadenersatzpflichtig.
  9. Das Amt eines Vorstandsmitglieds endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.

§ 9 Zuständigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand leitet den Verein. Er beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied im Sinne von § 26 BGB einberufen und geleitet werden.
2. Der Vorstand ist insbesondere zuständig für

a) die Kooperation mit pflegerisch tätigen Einrichtungen
in Münster – Wolbeck
b)  die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
c) die Vorbereitung der Einberufung der Mitgliederversammlung
und die Festlegung der Tagesordnung
d) die Verwaltung des Vereinsvermögens
e) die Erstellung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung
f) die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern des Vereins
g) die satzungsgemäße Verwendung der Geldmittel

3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Auf Antrag von drei Vorstandsmitgliedern hat der Vorsitzende eine Sitzung einzuberufen. Für die Vorstandsbeschlüsse ist Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

4. Über die Sitzungen des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen.

§ 10 Auflösung des Vereins

  1. Eine Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens hierfür einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Ein Antrag ist drei Monate vor der Mitgliederversammlung zu stellen.
  2. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 75 Prozent der erschienenen  Mitglieder erforderlich.
  3. Für den Fall der Auflöung werden der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart zu gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren bestimmt:
  4. Nach der Aufllösung des Vereins fällt ein etwaig nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibendes Vereinsvermögen einem den gleichen Zwecken dienenden Nachfolgeverein zu. Wird innerhalb von sechs Monaten nach Auflösung kein Nachfolgeverein mit der gleichen Zielsetzung gegründet, so fällt das restliche Vereinsvermögen zu gleichen Teilen der Evangelischen Kirchengemeinde Wolbeck, der Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus Wolbeck sowie der Arbeiterwohlfahrt mit der Maßgabe zu, das diesen Körperschaften zufallende Vermögen für Zwecke zu verwenden, die dem Satzungszweck (§ 2) entsprechen.
  5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Münster, Datum Neufassung